Mai 2018 - Newsletter

       

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 Die Wirksamkeit von Netzsperren: hier eindrücklich dargestellt 

 

Abstimmungsempfehlungen

Vollgeldinitiative

Alt Nationalrat Louis Schelbert aus Luzern erläuterte an der Mitgliederversammlung die Vollgeldinitiative. Wenn ein Vollgeldsystem eingeführt wird, ändert sich der Geldschöpfungsprozess. Das Geld darf dann nur noch von der Nationalbank erzeugt werden. Dem Bund wird also ein Geldschöpfungsmonopol übertragen. Die Auswirkungen von Vollgeld auf das Bankensystem, die Wirtschaft und den Geldmarkt sind sehr schwer abzuschätzen. Die Einführung des Vollgelds würde auf jeden Fall eine weitreichende Reform des Geldwesens bedeuten, die so noch nie da war. Zudem regelt die Initiative viele Sachverhalte nur unzureichend oder gar nicht.

Die Grünen Thurgau beschliessen die Stimmfreigabe

Stimmfreigabe

zur Volksinitiative vom 1. Dezember 2015 «Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative

 

Referendum zum Geldspielgesetz

Geldspiele bergen ein Suchtpotenzial. Deswegen sollen Geldspiele durch den Staat begleitet werden, namentlich mittels Präventionsmassnahmen. Das Geldspielgesetz schützt suchtgefährdete SpielerInnen aber leider ungenügend. Das Gesetz will zudem die «Schweizer» Onlinespiele gegenüber der ausländischen Konkurrenz stärken: Dies soll einerseits durch ein Angebot an legalisierten inländischen Onlinespielen und andererseits durch Netzsperren für ausländische Onlinespiel-Anbieter geschehen.

Für die Grünen sind diese Massnahmen unverhältnismässig und nicht effizient. Das neue Gesetz sieht vor, dass nur Schweizer Casinos in diesen lukrativen Markt einsteigen können. Die Websites ausländischer Casinos ohne Schweizer Lizenz würden gesperrt. Zum ersten Mal würde damit in der Schweiz die Möglichkeit zur Zensur des Internets im Gesetz verankert. Die Sperrung von Internetseiten ist darüber hinaus eine ineffiziente und rein kosmetische Massnahme, die sich schnell und mühelos umgehen lässt.

Für die Grünen ist das Internet ein Ort des Austauschs und des Wissens, der für das demokratische Leben und die Ausübung der Grundrechte unabdingbar ist und daher frei und offen bleiben muss. Mit dem neuen Gesetz würden Gewinne aus Lotteriespielen und Sportwetten geringer besteuert: Alle Gewinne unter einer Million Franken wären künftig steuerbefreit. Diese Massnahme läuft dem gesunden Menschenverstand zuwider. Ein solches Steuergeschenk fördert die Attraktivität der Geldspiele und könnte zu einem Verlust wichtiger Einnahmen für die Allgemeinheit führen.

Die Grünen Thurgau lehnten an der Mitgliederversammlung das Bundesgesetz mit grosser Mehrheit bei drei Enthaltungen ab.

Nein

zum Bundesgesetz vom 29. September 2017 über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS)

fair-food

Am 23. September 2018 können die Schweizerinnen und Schweizer über die Grüne Initiative abstimmen.

... und darum geht es:

Glückliche Tiere ohne Tierfabriken

Für die meisten Bäuerinnen und Bauern eine artgerechte Tierhaltung selbstverständlich. Trotz hoher Tierschutzanforderungen in der Schweiz landen aber durch Importe Fleisch und Eier aus Massentierhaltung in den Verkaufsregalen - und zwar ohne transparente Deklaration. Die Fair-Food-Initiative stärkt das Tierwohl.

Faire Arbeit statt Ausbeutung

Skandalöse Arbeitsverhältnisse sind bei der Herstellung von Lebensmitteln weit verbreitet – auch in Europa. Die industrielle Landwirtschaft drückt durch die Handelsliberalisierung weltweit auf die Preise und die Löhne. Mit der Fair-Food-Initiative landen Lebensmittel im Angebot, die für alle geniessbar sind.

Gutes auf den Teller statt in den Müll

Ein Drittel der Lebensmittel landet heute bei uns im Abfall. Die Hälfte davon geht bereits auf dem Weg in die Verkaufsregale verloren. Die Fair-Food-Initiative verlangt Massnahmen, um die Lebensmittelverschwendung zu bremsen. Diese belastet die Umwelt, verteuert die Lebensmittel und ist vor dem Hintergrund des weltweiten Hungers nicht vertretbar.

mehr Informationen: https://fair-food.ch/

Rhetorik-Workshop - Voten, Reden, Referate

2. Juni 2018, von 9:15 bis 16:30 Uhr, Aula Primarschule Kirchplatz, Wil

Der Workshop richtet sich an Parlamentarierinnen und Parlamentarier und all jene, die es noch werden wollen. Er wird organisiert von GRÜNEN prowil zusammen mit den beiden Kantonalparteien GRÜNE Thurgau und GRÜNE St. Gallen. Es wird mit Videoaufnahmen gearbeitet

Flyer: Ausschreibung-Rhetorikkurs.pdf

 

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Rückfragen

Kurt Egger,
Präsident GRÜNE Thurgau
kurt.egger@gruene-tg.ch

 

Flüchtlinge

 

Zwischen uns keine Grenzen
Demo gegen Rassismus und für eine offene Gesellschaft
Treffpunkt um 14 Uhr auf der Schützenmatte in Bern

... Mein erster Abend im Solinetz Romanshorn

Hier möchte ich euch eine kleine Geschichte von meinem allerersten Abend dort erzählen. Es war schön, richtig lustig. Es waren etwa 20-25 Flüchtlinge und 6 Schweizerinnen (alles Frauen!) da. Es wurde geredet, mit Händen und Füssen, Englisch und Deutsch, Farsi, Dari, tibetisch, ....

Es wurde gekocht, afghanisch: Kartoffel/Gemüse/Irgendwas ... SAULECKER!

Gegen später hat mich dann eine der Freiwilligen gefragt ob ich Kinder hätte ... ja aber die sind schon gross, warum?

Eine der jungen Frauen aus Afghanistan sei schwanger und könne nichts mehr bei sich behalten, ihr sei ständig übel und sie müsse sich ständig übergeben. 

Nach einem nicht ganz einfachen Gespräch stellte sich raus. 7. Woche, Blutungen und Schmerzen im Rücken (Nierengegend) die nach vorne unten ziehen....!

Da haben bei mir alle Alarmglocken laut geläutet. Statt einer Fahrt zur nächsten Tankstelle zum Kauf von Zwieback und Bananen wurde es eine zur Notaufnahme.

Nach zwei Stunden am Tropf mit Antiübelkeitsmedi und einem Ultraschall: Entwarnung - Mutter und Kind geht es gut (zumindest körperlich).

Ihr Mann war die ganze Zeit dabei, die zwei waren so süss und er so rührend. Vom Ultraschall haben sie noch ein Bild von ihrem Würmchen bekommen, dass er ganz verzückt geküsst hat.

Die beiden haben mir die Geschichte ihrer Flucht erzählt.

Eine kleine Episode am Rande, die mich sehr berührt hat: Sie sassen zwei Tage am Bahnhof in Wien fest und sie hat zwei Tage nichts getrunken ... weil sie sich den einen Euro für die Toilette im Bahnhof nicht leisten konnte und sie sich nicht getraut haben das Gelände zu verlassen. Wie klein sind doch da all unser "First-World-Problems"!

Lange Rede, kurzer Sinn - nachts um zwei war ich wieder zuhause, um eine wunderschöne und gleichzeitig erschreckende Erfahrung reicher. Ich gehe seitdem jetzt regelmässig hin - ist echt eine tolle Sache. Und nein, so dramatisch ist es selten.

Die beiden leben inzwischen mit ihrer kleinen Tochter in Deutschland (Schengen-Dublin) und ich habe immer noch via facebook Kontakt mit ihnen.

Ich bin seit inzwischen zweieinhalb Jahren beim Solinetz in Romanshorn aktiv und unterdessen auch im Vorstand.

Barbara

 

 

 

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infos: solinetz-romanshorn.ch

Agenda

 

2.6.18 Rhetorik-Workshop: Voten, Reden, Referate
Für Parlamentarierinnen und Parlamentarier und all jene, die es noch werden wollen. Infos
2.6.18 Reparier-Kafi Romanshorn
10:00 bis 16:00 Uhr
Betula/ Werkstatt ILEX, Egnacherweg 2, 8590 Romanshorn
5.6.18 Grüne Romanshorn, Sitzung
Gesprächsrunde oder Veranstaltung Infos
10.6.18

Abstimmungssonntag

13.6.18 Grüne Bezirk Münchwilen
20.00 Uhr Hotel Linde, Aadorf
fair-food Initiative: Lebensmittel aus einer naturnahen und tierfreundlichen Landwirtschaft mit fairen Arbeitsbedingungen sollen gefördert werden. Alena Schmidt moderiert.
16.6.18 Vorstandssitzung CH
16.6.18 Zwischen uns keine Grenzen
Demo gegen Rassismus und für eine offene Gesellschaft
Treffpunkt um 14 Uhr auf der Schützenmatte in Bern
19.6.18 Vorstandssitzung, 19.15h, Frohsinn Weinfelden
21.6.18 Grüne Münchwilen
Besuch Bio-Hof Dörr-Hüüsli, Stehrenberg

18.00 Uhr Abfahrt Münchwilen, Treffpunkt: vor dem Gemeindehaus

     

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