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Wir freuen uns, dass Sie sich für die Grüne Partei interessieren!

Gemeinsam können wir uns besser für unsere Ziele einsetzen.

 

Volksinitiative Biodiversität Thurgau

Die Biodiversität in der Schweiz geht seit Mitte des 19. Jahrhunderts, verstärkt seit Mitte des 20. Jahrhunderts zurück.
Der Biodiversitätsschwund beeinträchtigt die Robustheit der Ökosysteme und gefährdet damit langfristig die wirtschaftliche Entwicklung und unsere Lebensqualität.

Die Volksinitiative «Biodiversität Thurgau» stärkt und fördert die Arten- und Lebensraum-Vielfalt im Thurgau. Sie verlangt

  1. die Entwicklung einer kantonalen Biodiversitätsstrategie und
  2. jährlich zusätzliche drei bis fünf Millionen Franken für Naturschutzmassnahmen.

weitere Informationen hier: www.biodiversitaet-thurgau.ch

 
     

Sensationelle Ergebnisse auch im Thurgau

 

Wahlen am 31. März 2019

Wir gratulieren unseren Wiedergewählten und den neuen GemeindeparlamentarierInnen und wünschen euch viel Erfolg in der kommenden Legislaturperiode.

 

 

Nach Amriswil und Arbon fanden gestern auch die Wahlen in die Gemeinde- und Stadtparlamente von Kreuzlingen, Frauenfeld und Weinfelden statt.

Auch hier konnten die Grünen ihre Positionen zum Teil sensationell ausbauen.

In Kreuzlingen konnte die "Freie Liste und Grüne " ihre Sitzzahl von 4 auf 8 Sitze verdoppeln und in Frauenfeld konnten die Grünen die Mandate von 2 auf 3 Sitze steigern. In Weinfelden wurden die beiden Sitze erfolgreich verteidigt.

Zusammen mit den Sitzgewinnen der Grünliberalen lässt auf eine grünere Politik im Thurgau hoffen.

Jahresversammlung 2019

Nomination NR-Wahlen 2019 GRÜNE gehen mit drei Listen in die Klimawahl 2019

An der Nominationsversammlung in Kreuzlingen haben die Grünen und Jungen Grünen ihre Kandidierenden für die Nationalratswahlen nominiert.

Auf allen drei Listen kandidieren je drei Frauen und Männer. Die Grünen waren schon immer die Partei für Umwelt, soziale Gerechtigkeit UND der Gleichstellung zwischen Frau und Mann. Die Listen der Grünen und der Jungen Grünen werden von den jeweiligen Präsidenten Kurt Egger und Simon Vogel angeführt. Insgesamt sind sieben Kantonsrätinnen und Kantonsräte auf den Listen. Die Kandidierenden stammen aus allen Bezirken des Kantons.

Mit den drei starken Listen liegt ein Nationalratsmandat in greifbarer Nähe. Die Grünen werden alles daran setzen, dass die Thurgauer Zusammensetzung des Nationalrates ökologischer und sozialer wird.

Liste Grüne
  1. Kurt Egger, Unternehmer, Energiefachmann, Eschlikon
  2. Karin Bétrisey, Dipl. Kulturing. ETH, Raumplanerin, Kesswil
  3. Didi Feuerle, Schreiner, Baubiologe, Arbon
  4. Sandra Reinhart, Bäuerin, Natur- und Umweltfachfrau, Amriswil
  5. Peter Dransfeld, Dipl. Architekt ETH/SIA, Ermatingen
  6. Judith Zimmermann, Dr. sc. ETH, Dipl. Informatik Ing. ETH, Hohentannen
Liste Junge Grüne
  1. Simon Vogel, Elektroingenieur ZFH, Frauenfeld
  2. Naomi Brot, Kantonsschülerin, Kreuzlingen
  3. Fabio Hüther, CEO Umuntu, Umweltingenieur, Ermatingen
  4. Sarah Michel, angehende Studentin, Frauenfeld
  5. Remo Wolfensberger, Lehrling Zeichner Ingenieurbau, Frauenfeld
  6. Simone Reinhart, Umweltingenieurin, Amriswil

 

Liste Senior*innen

Erika Hanhart, Brigitta Hartmann, Toni Kappeler, Walter Lang, Jost Rüegg

Auf der Senior*innenliste ist noch ein Frauenplatz leer. Die Nominationsversammlung erteilte dem Kantonalvorstand den Auftrag, die Senior*innenliste zu vervollständigen.

Die Grünen sind überzeugt, dass in der Politik das Zusammenspiel aller Generationen notwendig ist. Beim Klimaschutz, im Gesundheitswesen und natürlich erst recht in der Altersvorsorge. Denn Alter hat Zukunft, je länger je mehr.

Abstimmungsparolen

An der Versammlung sind auch die Parolen für die Abstimmungen vom 19. Mai gefasst worden.

Kantonale Abstimmung „Offen statt geheim“

Einstimmig sagen die Grünen Ja zum Öffentlichkeitsgesetz.

Der Kanton Thurgau ist einer der letzten Kantone, welcher noch kein Öffentlichkeitsprinzip kennt. Das Öffentlichkeitsprinzip verändert den Informationsanspruch gegenüber dem Staat. Es ist zentral für das Funktionieren der direkten Demokratie. Informierte Bürgerinnen und Bürger treffen bessere Entscheidungen. Heute muss jemand beweisen, weshalb er Einsicht in Akten verlangt. Künftig soll die Behörde beweisen, weshalb sie keine Einsicht gewährt.

Nationale Abstimmung über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF)

Die Grünen lehnen die Vorlage einstimmig ab.

Die STAF-Vorlage ist ungerecht. Es ist eine Reform, die Grosskonzerne und Kapitalbesitzer*innen mit Steuerprivilegien begünstigt und mit der Senkung der Gewinnsteuern den nationalen und internationalen Steuerwettbewerb befeuert. In vielen Kantonen kommt es deswegen zu nichtfinanzierten Steuerausfällen. Dies führt unweigerlich zu einem Abbau bei Gesundheit, Bildung, Umwelt oder Sicherheit und zu einer höheren Steuerbelastung des Mittelstandes. Von den Abbaumassnahmen sind die Ärmsten, alleinerziehende Frauen, ältere Menschen und Familien am meisten betroffen. Zudem heizt die Schweiz als Lokomotive des globalen Steuerwettbewerbs mit der Steuervorlage 17 die internationale Gewinnverschiebung der Konzerne weiter an.

Die Zusatzfinanzierung für die AHV dagegen ist unbestritten. Die Grünen unterstützen diese unabhängig von der Steuerreform. Es gibt keinen sachlichen Grund, die Steuerreform mit der AHV-Finanzierung zu verknüpfen.

Nationale Abstimmung zur EU-Waffenrichtlinie

Die Grünen unterstützen die Vorlage einstimmig.

Damit die Schweizer Bevölkerung in Sicherheit leben kann, fordern die Grünen seit ihrer Gründung, dass Waffen aus dem privaten Bereich verbannt werden. Die Grünen unterstützten deshalb 2011 die Volksinitiative «Zum Schutz vor Waffengewalt».

Gemessen an der Anzahl der Schusswaffen pro Kopf in der Welt (zwischen 2.5 und 3 Millionen Schusswaffen sollen in der Schweiz im Umlauf sein) liegt die Schweiz leider an dritter Stelle – mit dramatischen Folgen bezüglich häuslicher Gewalt oder der Anzahl der Selbstmorde pro Schusswaffe. Tatsächlich ist die Schusswaffe das Instrument, das dem Opfer die geringste Überlebenschance lässt.

Eine Einschränkung und bessere, wenn auch bescheidene Kontrolle des zivilen Waffenbesitzes würden zu einer erhöhten Sicherheit für die Bevölkerung beitragen. Dieses Projekt geht den ersten Schritt in die richtige Richtung, indem es den Besitz halbautomatischer Waffen auf reguläre Schütz*innen oder Mitglieder einer Schiessgesellschaft beschränkt, was symbolisch wichtig ist.

 

27. März 2019

Kurt Egger