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Wir freuen uns, dass Sie sich für die Grüne Partei interessieren!

Gemeinsam können wir uns besser für unsere Ziele einsetzen.

 

     

GRÜNE sagen viermal Ja und einmal NEIN

An ihrer Mitgliederversammlung fassten die GRÜNEN die Parolen für die Abstimmungen vom 13. Juni: Sie unterstützen fast einstimmig das CO2-Gesetz, die Trinkwasser- und Pestizid-Initiative sowie das Covid-19-Gesetz. Einstimmig lehnen sie das Terrorismusgesetz ab.

Details: MMzurMV_April2021.pdf

 

Abstimmungsempfehlungen

 

Nächste Abstimmung: 13. Juni 2021

 


Grüne Thurgau / Schweiz

     
Volksinitiative vom 18. Januar 2018 «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» (BBl 2020 7635)        
     
Volksinitiative vom 25. Mai 2018 «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» (BBl 2020 7637)        
     
Bundesgesetz vom 25. September 2020 über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie        
     
Bundesgesetz vom 25. September 2020 über die Verminderung von Treibhausgasemissionen (CO2-Gesetz) (BBl 2020 7847)        
     
Bundesgesetz vom 25. September 2020 über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT) (BBl 2020 7741)        
     

Sandra Reinhart neue Präsidentin der grünen Fraktion

Die Kantonsrätin Sandra Reinhart aus Amriswil ist zur Präsidentin der grünen Fraktion gewählt worden und löst Peter Dransfeld ab. Die GRÜNEN freuen sich über die Wahl von Peter Dransfeld als Präsidenten des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins.

Sandra Reinhart wird ab 1. Mai Präsidentin der grünen Fraktion im Grossen Rat des Kantons Thurgau. Obwohl Sandra Reinhart erst seit 2020 im Rat Einsitz hat, bringt sie einen gefüllten Rucksack mit Fähigkeiten mit. Sandra Reinhart ist Natur- und Umweltfachfrau und Kauffrau. Seit langem setzt sie sich für eine intakte Umwelt mit einer vielfältigen Biodiversität ein.

2019 wurde Sandra Reinhart in den Stadtrat von Amriswil gewählt und ist noch bis Mitte Mai 21 Präsidentin der GRÜNEN Amriswil. Sandra Reinhart hat auch für den Nationalrat kandidiert und dabei ein sehr gutes Resultat erzielt. Sie ist also bestens geeignet, das Amt der Fraktionspräsidentin kompetent und weitsichtig auszuüben. Vizepräsidentin bleibt weiterhin Karin Bétrisey.

Peter Dransfeld, der aktuelle Fraktionspräsident, ist als Präsident des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA gewählt worden und möchte deshalb in der Politik etwas kürzer treten. Peter Dransfeld war zwei Jahre Fraktionspräsident.

Der SIA ist der massgebende Berufsverband für qualifizierte Fachleute der Bereiche Bau, Technik und Umwelt. Mit seinen über sechzehntausend Mitgliedern aus dem Ingenieur- und Architekturbereich bildet der SIA ein hoch kompetentes, interdisziplinäres Netzwerk mit dem zentralen Anspruch, den Lebensraum Schweiz zukunftsfähig und qualitativ hochwertig zu gestalten. Auf der Geschäftsstelle arbeiten über fünfzig Mitarbeitende.

Die GRÜNEN Thurgau sind stolz, dass eines ihrer Mitglieder einen so wichtigen Verband präsidieren darf und gratulieren Peter Dransfeld ganz herzlich zur Wahl.

 

 

     

Voranzeige:
Tagung nachhaltige Wirtschaft

Samstag 19. Juni 2021 9:00-18:00 Uhr

Die GRÜNEN Thurgau laden zum Gedankenaustausch ins WERK1 nach Arbon ein.

weitere Informationen finden Sie hier

   
 

SP und Grüne schlagen
Karin Bétrisey als Grossrats-Vizepräsidentin vor

 

Die Fraktion SP und Gewerkschaften schlägt vor, zum zweiten Mal in der Geschichte des Thurgauer Grossen Rates eine Kantonsrätin einer nicht im Regierungsrat vertretenen Partei zu wählen. Mit Karin Bétrisey stellt sich eine erfahrene Politikerin aus der Grünen Partei zur Verfügung.

SP und Grüne verbindet seit Jahrzehnten gemeinsame Ziele in sozialpolitischen und ökologischen Anliegen. Grüne leisten genauso wie die SP Kantonsrätinnen und -räte seit vielen Jahren verdiente Arbeit mit einer eigenen Fraktion im Grossen Rat.

Deshalb lancieren die beiden Parteien gemeinsam die Kandidatur von Karin Bétrisey. Die SP setzt damit ein Zeichen der Wertschätzung an ihre jahrzehntelange politische Partnerin und wird erst in vier Jahren wieder eine eigene Kandidatur stellen.

weitere Infos: karinbetrisey.ch/kandidatur-grossratspraesidium

     

Am Anfang der dritten Welle?
Wie weiter?

Die GRÜNEN unterstützen grundsätzlich die Massnahmen von Bundesrat und Thurgauer Regierung. Sie fordern aber die die Regierung auf, den Unternehmen A-Fonds-perdu-Beiträge anzubieten – und zwar sofort und unbürokratisch! Die GRÜNEN sind sich auch einig, dass alle Massnahmen permanent auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen sind.

Die Schweiz eine Diktatur, der Bundesrat, der Lügen verbreitet? Für die Grüne Partei Thurgau sind solche Vorwürfe Richtung Bundesbern falsch, schädlich und respektlos. Auch die Massnahmen der Thurgauer Regierung werden grundsätzlich unterstützt. Diese Haltung vertraten die anwesenden Mitglieder der Grünen Fraktion anlässlich ihrer Medienkonferenz vom 31. März. Allerdings sparten sie nicht mit Kritik.

Insbesondere mit der zögerlichen und ungenügenden Hilfe für das Thurgauer Gewerbe gingen die GRÜNEN hart ins Gericht.

Unverständlich, dass der Thurgau als einziger Kanton in einem ersten Schritt nur rückzahlbare Darlehen gewährt; eine fragwürdige «Hilfe» für einen betroffenen Gewerbetreibenden, der nicht weiss, ob er letztlich nicht doch den Betrieb aufgeben muss und dann mit zusätzlichen Forderungen dasitzt. Deshalb fordern die GRÜNEN die Regierung auf, A-Fonds-perdu-Beiträge anzubieten – und zwar sofort und unbürokratisch!

Dabei muss der Kanton das Programm des Bundes ausschöpfen – mit der Möglichkeit zur beschleunigten Auszahlung – aber auch die Kantonsbeiträge erhöhen. Das kostet, das kann und muss sich der Kanton leisten; aber Hunderte von Betrieben in Konkurs gehen zu lassen kostet auch! Was die Unterstützung des Gewerbes betrifft, liegt der Thurgau im gesamtschweizerischen Vergleich auf einem der letzten Plätze. Dabei steht der Thurgau, auch im gesamtschweizerischen Vergleich, bezüglich Eigenkapital hervorragend da.

Selbstverständlich kann man auch die verschiedenen Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie kritisch und kontrovers beurteilen.

Die GRÜNEN sind sich jedoch einig, dass alle Massnahmen permanent auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen sind. Massnahmen, die kaum Wirkung zeigen, unser Zusammenleben aber erheblich beeinträchtigen, sind zu prüfen und wenn immer möglich aufzuheben; so etwa Besuchsverbote in Heimen und Spitälern – selbstverständlich unter Einhaltung von strengen Schutzkonzepten.

Den Ruf nach generellen Lockerungen oder gar einer Aufhebung aller Massnahmen hingegen halten die GRÜNEN zum jetzigen Zeitpunkt für verantwortungslos. Neue, mutierte Virus-Varianten, die deutlich infektiöser und gefährlicher sind, lassen dies nicht zu. Schliesslich weisen die GRÜNEN darauf hin, dass alle aktuellen Massnahmen end-of-pipe-Lösungen sind; notwendig zwar, aber sie verhindern nicht den Ausbruch einer Pandemie.

Langfristig gilt es, Zoonosen, das Überspringen eines Virus vom Tier auf den Menschen, zu verhindern.

Zoonosen sind in aller Regel menschengemacht; durch die respekt- und distanzlose Nutzung und Zerstörung von intakten Ökosystemen wie tropische Primärwälder, oder auch durch Buschfleisch-Märkte, wo lebende und tote Wildtiere angeboten werden. Und infolge des internationalen Verkehrs wird aus der Epidemie eine Pandemie.

  Medienorientierung der GRÜNEN Thurgau,
Frauenfeld

31. März 2021

CoronaPK_MM.pdf

     

GRÜN UND SOZIAL AUS DER COVID-KRISE

Die GRÜNEN setzen sich engagiert mit der Covid-Krise auseinander und erreichen mit Vorstössen (auf Bundes- und auf kantonaler Ebene) und Forderungen Verbesserungen.

Die wichtigsten Anliegen sind:

  • Für die GRÜNEN muss der Schutz der physischen und psychischen Gesundheit und der Schutz besonders verletzlicher Personen im Zentrum der Pandemiebewältigung stehen.
  • Die GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass Klein- und Kleinstunternehmen, Kulturschaffende, Selbständigerwerbende und Arbeitnehmer*innen bestmöglich vor den negativen Auswirkungen der Krise geschützt werden.
  • Für die GRÜNEN muss auch der Situation der Frauen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden: Sie leiden ganz besonders unter der Krise und ihrer Folgen.
  • Die GRÜNEN engagieren sich mit konkreten Vorschlägen dafür, dass die Krisenbewältigung die Transformation hin zu einer grüneren und sozialeren Zukunft beschleunigt.
  • Die GRÜNEN fordern mehr internationale Kooperation und Solidarität zur globalen Bewältigung der Pandemie.
  • Um die Akzeptanz einer Impfung sicherzustellen, ist seitens der Behörden eine kohärente, klare und transparente Informationspolitik über die Zulassung, die Wirksamkeit und die Risiken der Impfstoffe unabdingbar. Menschen, welche auf eine Impfung verzichten, dürfen keinerlei (soziale) Nachteile oder Druck erfahren.

Weitere Infos unter: https://gruene.ch/gesellschaft/gesundheit/gruen-und-sozial-aus-der-corona-krise

 

19.2.2021

Kurt Egger