Initiativen anderer Organisationen

Hier finden Sie die Liste der Initiativen, die von den Grünen unterstützt werden. Zum Teil arbeiten die Grünen in den Organisationskomitees mit oder wir unterstützen die Ziele dieser Initiativen ideell.

     

FÜR EINEN VERNÜNFTIGEN VATERSCHAFTSURLAUB

Die Initiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie» fordert einen bezahlten Vaterschaftsurlaub von 20 Tagen – flexibel und tageweise beziehbar innert einem Jahr nach der Geburt des Kindes. Die Grünen setzen sich seit Jahren für einen echten und bezahlten Eltern- und Vaterschaftsurlaub ein. In diesem Sinne unterstützen die Grünen die Initiative als ersten wichtigen Schritt.

 Unterschriftenbogen

 

   

TRANSPARENZ-INITIATIVE

Die Initiative «Für mehr Transparenz in der Politikfinanzierung» will Klarheit über die Geldflüsse in Wahl- und Abstimmungskampagnen verschaffen. Sie verlangt die Publikation der Parteirechnungen, ein Verbot anonymer Spenden und eine Offenlegung aller Spenden von über 10 000 Franken pro Person und Jahr an Parteien und Komitees.

Seite der Initiative: http://transparenz-ja.ch/

Unterschriftenbogen: Download 

Seite der Grünen: Medienmitteilung

 

 

 

Konzernverantwortungsinitiative

Darum geht's

Konzerne mit Sitz in der Schweiz stehen immer wieder negativ in den Schlagzeilen: In ihren internationalen Tätigkeiten verletzen sie allzu häufig Menschenrechte und Umweltstandards.

Kinderarbeit auf Kakaoplantagen, unmenschliche Arbeitsbedingungen in Textilfabriken, Umweltverschmutzung beim Rohstoffabbau – solchen unethischen Geschäftspraktiken muss endlich ein Riegel geschoben werden. Deshalb hat eine breite Allianz aus Hilfswerken, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen die Konzernverantwortungsinitiative lanciert.

Das Ziel: verbindliche Regeln für Konzerne zum Schutz von Mensch und Umwelt – auch bei Auslandstätigkeiten. Dadurch wird im wirtschaftlichen Wettbewerb auch mehr Fairness geschaffen.

 

 

 

konzern-initiative.ch

 

Ein Jahr nach ihrer Lancierung ist das Zustandekommen der Konzernverantwortungs-initiative gesichert.

Mehr bezahlbare Wohnungen

Die Wohnungsnot ist hart. In Städten und Agglomerationen steigen die Mieten. Die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» will den preisgünstigen Wohnungsbau fördern.

Trotz reger Bautätigkeit herrscht in der Schweiz Wohnungsnot. Die Mietpreise schiessen in den Städten und Agglomerationen ungebremst in die Höhe. Familien, ältere und junge Menschen finden keine bezahlbare Wohnung mehr. Der Bundesrat bleibt untätig.

Die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» will Gegensteuer geben. Sie verpflichtet Bund und Kantone den preisgünstigen Wohnungsbau zu fördern und entzieht den knappen Wohnraum der Spekulation und dem Renditedruck. Mit der Initiative sollen zudem energetische Sanierungen gefördert werden, ohne die Mieten zu verteuern.

Mehr Infos: zahlbaremieten.ch

 

 

Der Mieterinnen- und Mieterverband hat seine Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» sechs Monate vor Ablauf der Sammelfrist mit 125'000 gesammelten Unterschriften und 106'000 gültigen Unterschriften am 18. Oktober 2016 eingereicht.

     

Pro Velo will das Velo in die Verfassung bringen.

Damit soll die Schweiz in Sachen Velo endlich auf Kurs gebracht werden.

Auf fast unerklärlicher Weise ist das Velo das einzige Massenverkehrsmittel, das in der Verfassung fehlt. Dieses Kuriosum steht der Veloförderung in vielerlei Hinsicht im Wege. So kann der Bund keine Koordinationsaufgaben übernehmen, keine Zielvorgaben machen und auf Kantone und Städte keinen Einfluss ausüben oder finanzielle Unterstützungen anbieten. Das Resultat ist ein Wildwuchs an Velofördermassnahmen mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Nur so wären auch Gesetze möglich, um Kantone, Städte und Private in die Pflicht zu nehmen.

Gerade für den autolastigen Thurgau wäre der Rückhalt aus Bundesbern enorm wichtig und die Gemeinden wären nicht auf Agglomerationsprogramme angewiesen, um Unterstützung für Veloinfrastruktur zu erhalten.

So könnten, gerade im ländlichen Thurgau, auch kleinere Gemeinden profitieren, die bislang die Kosten oft selber stemmen müssen. Der Verfassungsartikel für das Velo, der den Artikel 88 des Wander-wegnetzes ergänzen soll, ist Pro Velo schon lange ein Anliegen und äusserst wichtig, um die Grundlagen für den Veloverkehr in der Schweiz zu schaffen und zu verfestigen.

Leider nahmen die Räte in Bundesbern dieses Anliegen noch nicht auf, weshalb wir nun die Öffentlichkeit mit der Initiative um Unterstützung bitten und ein klares Zeichen für mehr Velo nach Bern senden wollen.

 

 

Das Velo soll in die Verfassung!
Am 5. März 2015 begann die Unterschriftensammlung der 100’000 benötigten Unterschriften, welche am 1.3.2016 übergeben wurden

JA ZU EINER INTAKTEN THURGAUER KULTURLANDSCHAFT

   

Im Vergleich zu anderen Landesgegenden – Stichworte "Aargauisierung", "Limmattalisierung"! – ist unsere Thurgauer Landschaft noch über weite Strecken relativ intakt. Dies ist in vieler Hinsicht unser Kapital, das wir nicht aufs Spiel setzen wollen: Dank unserer Landschaft sind wir ein attraktiver Wohnkanton, haben wir touristisches Potenzial und eine traditionell starke Landwirtschaft.

Die Initiativen haben zum Ziel

  • die Thurgauer Landschaft zu erhalten und insbesondere die landwirtschaftliche Nutzfläche vor Überbauung zu schützen.
  • eine qualitativ hochstehende Entwicklung und Erneuerung
    unserer Siedlungsgebiete zu fördern.
  • eine möglichst optimale Nutzung der Baulandparzellen zu ermöglichen.
  • Die Thurgauer Landschaft in ihrer heutigen Ausprägung erhalten
  • Bauernland zur Produktion von gesunden Lebensmitteln sichern
  • Lebensraum für Tiere und Pflanzen bewahren
  • Den nächsten Generationen eine vielfältige, schöne Thurgauer Landschaft hinterlassen
  • Städte und Dörfer wohnlich gestalten und ihre Lebensqualität erhöhen

kulturlandinitiativen.ch

 

Toni Kappeler vertritt uns im Komitee